Berufsunfähigkeit – Beitrag?


Gerade bei Hochrisikoprodukten wie der BU – immerhin werden ca. 20 % aller Angestellten und 25 % aller Arbeiter berufsunfähig bevor sie in Rente gehen – wird ein hoher Anteil der eingezahlten Beiträge an die Versicherten wieder ausgezahlt.
Die Verwaltungs- und Vertriebskosten können Beitragsunterschiede über 10 % kaum erklären. Da nach einigen Jahren die Versicherten trotz positiver Gesundheitsauswahl genauso krank oder gesund sind wie der Durchschnitt der Bevölkerung, der Leistungsfall aber oft erst gegen Ende der Laufzeiten eintritt, müssen höhere Beitragunterschiede auf der Bedingungs- oder Leistungsseite ausgeglichen werden. Welcher der Versicherer sich „verrechnet“ hat, kann, wenn man die Leistung benötigt, von entscheidender Bedeutung sein.

– Insgesamt ist der Markt für Berufsunfähigkeitsversicherungen durch die starke Konkurrenz auf der Bedingungsseite homogener als andere Versicherungsmärkte. Die Unterschiede liegen wie immer im Detail. Daher sollte man nur top geratete Produkte nehmen.

Zur Sicherstellung der eigenen Ansprüche ist ein Vertragsrechtschutz sinnvoll. Wenn man krank ist und ggf. dadurch Einnahmeausfälle hat, sollte man sich nicht auch noch um die Kosten einer gerichtlichen Durchsetzung der Leistungsansprüche gegen den Versicherer Gedanken machen müssen.