Warum braucht man heute eine Berufsunfähigkeitsversicherung?


  • seit 2001 ist die Berufsunfähigkeitsversicherung für gesetzlich Rentenversicherte die nach dem 01.01.1961 geboren worden sind abgeschafft.
  • seitdem gibt es für Angestellte nur noch die nicht berufsbezogene Erwerbsunfähigkeitsrente die deutlich geringere Leistungen bietet.
  • Bei einer generellen Arbeitsfähigkeit (z.B. leichte Sortiertätigkeit) von mehr als 6 Stunden am Tag gibt es keinerlei Rente.
  • Bei einer Arbeitsfähigkeit zwischen 3 und 6 Stunden gibt es die halbe Erwerbsunfähigkeits-rente und nur bei unter 3 Stunden Arbeitsfähigkeit in irgendeinem Tätigkeit wird die volle Erwerbsunfähigkeitsrente gezahlt. Ob eine Chance besteht diese Tätigkeit tatsächlich auszu-üben ist dabei ohne Belang.
  • die durchschnittliche Höhe der Erwerbsunfähigkeitsrente betrug 1999 in den alten Bundesländern 845 EUR.
  • Wichtig: Auch wenn die vor 1961 geborenen noch eine Berufsunfähigkeitsrente bekommen, sind die Kriterien der Arbeitsfähigkeit genauso. Also: Kann man weniger als 6 oder 3 Studen im eigenen Beruf arbeiten. Ebenso ist die Höhe der Rente gleich. Eine Absicherung ist also auch hier sinnvoll.
  • Selbständige müssen sich grundsätzlich, wie bisher, privat absichern.
    Beamte haben nach der Probezeit von fünf Jahren und einem Mindestalter von 27 Jahren in der Regel einen Anspruch auf Dienstunfähigkeitspension. Vorher sind sie ohne Schutz.
  • Freiberufler haben in ihren berufsständischen Versorgungswerken meist einen Grundschutz der bei 100 %iger Berufsunfähigkeit schützt.

WICHTIG! Einen Anspruch auf die gesetzlichen Leistungen erwirbt man erst wenn innerhalb der letzten fünf Jahre mindesten 36 Monate eingezahlt wurde.